WLAN-Strukturen an Schulen

In Abhängigkeit der Ausstattung der Schule sowie der pädagogischen Konzeption (Medienbildungskonzept) kann es notwendig sein, bestimmte Lern- und Arbeitsformen flexibel zu ermöglichen. ("Orientierungshilfe zur grundlegenden Digitalinfrastruktur an Schulen“ S. 11)

WLAN-Strukturen planen und betreiben

Die WLAN-Struktur ist auf Grundlage der von Fachfirmen vorgenommenen Ausleuchtung unter Berücksichtigung des möglichen Maximalausbaus und gängiger Techniken zur Nutzerautorisierung festzulegen und durch die anforderungsgerechte LAN-Struktur abzusichern.

Neuinstallierte WLAN-Umgebungen müssen über ihre Accesspoints alle von der IEEE verabschiedeten technischen Standards unterstützen... Bereits bestehende Installationen sollten perspektisch auf vergleichbaren technischen Stand gebracht werden.

("Orientierungshilfe zur grundlegenden Digitalinfrastruktur an Schulen“ S. 11)

Grundanforderungen

  • 5GHz-Bereich nutzen, auch wenn die Reichweite geringer ist. Den überlasteten 2.4GHz-Bereich mit max. 3 störungsfreien Kanälen nur in Ausnahmefällen bereitstellen.
  • Stromversorgung via PoE (Netzwerkkabel) sicherstellen
  • Anbindung an LAN ausreichend leistungsfähig auslegen

Accesspoints

  • fernadministrierbar und zentral verwaltet
  • V-LAN-fähig, um getrennte Netzwerke ohne zusätzliche Hardware anzubieten (Gäste, Schüler, Lehrer)
  • für gleichzeitige Zugriffe der maximal in Funkbereich zu erwartenden Gerätezahl ausgelegt
  • garantieren die Weitergabe von Anmeldeinformationen bei Standortwechsel angebundener Geräte