Calliope mini

Calliope mini ist - zugegebenermaßen - derzeit mein Lieblingsspielzeug im Informatik-Unterricht.

Wer ist Calliope?

Abgeleitet vom britischen BBC micro:bit, ist Calliope eher ein erweiterter Microcontroller, als ein Computer.
Calliope enthält neben dem Prozessor eine Reihe von Sensoren (Taster, Lichtsensor, Mikrofon, Lagesensor...) und Aktoren (RGB-LED, 5x5-LED-Matrix, Piezo-Piepser...). Und das für erfreuliche 35€! 

Calliope mini Set (Foto: Calliope gGmbh, Joern Alraun)

Programmiert wird Calliope u.a. mit den heute üblichen Blockly-ähnlichen Programmierumgebungen Makecode, Open Roberta oder Swift. Apps für Android und iOS ermöglichen zudem die Programmierung über ein Tablet. Micro Python ist auch mit dabei.
Schon auf der Calliope-Homepage finden sich dutzende Projekte, Tipps zum didaktischen Herangehen und ein gut besuchtes Forum für Fragen aller Art.
Als Einstig in die Calliope-Welt bietet sich die Programmierung des Controllers als ein Mini-Klavier, eine Alarmanlage, Funkgerät, Spielkonsole (naja,... nicht wirklich) an.
Die Pins an den Ecken, eine Motorsteuerung und Stecker nach Grove-Standard gewährleisten eine Erweiterbarkeit, die dann schon größere Projekte, Roboter- oder Fahrzeugsteuerung ermöglichen.
Der Name "Calliope" leitet sich übrigens von der griechische Muse Kalliope, einer Tochter des Zeus und Schutzgöttin der Wissenschaft, der Philosophie und der epischen Dichtung ab.

Didaktische zu Calliope mini